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B-25 Mitchell by robbe Modellsport

Video test report on robbe Modellsport B-25 Mitchell. Helmut Hochscherf has extensivelly tested for you the B-25 Mitchell by robbe Modellsport. This special model was originally chosen by him to show you something innovative in the technology and scale optics from the "foam area". The robbe Modellsport B25 Mitchell report has been created impartially.

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Video test B-25 Mitchell by robbe Modellsport

Photos / Images

 

Report

Baubericht

Als aktiver Modellpilot und Freund von naturgetreuen Flugmodellen war ich begeistert, als die B-25 Mitchell von Robbe mir als Testmodell seitens Modellpilot.EU angekündigt wurde. Als Mitglied der Redaktion von Modellpilot.EU, habe ich nun glücklicherweise die Möglichkeit dieses Modell zu testen.
So, nun zur Montage der B 25 Mitchell.

Im Lieferumfang sind das notwendige Werkzeug und zusätzliche Ersatzteile, wie vier Ruderhörner, zwei Gewindestifte zur Motorbefestigung und diverse Schrauben enthalten.

  • Zuerst alle Schrauben prüfen.
  • Ich musste die Schrauben der Motoren etwas nachziehen.
  • Dann die Motoren an die Reglerkabel anschießen und in die Halterungen mit je 2 Gewindestiften fixieren.
  • Die Regler am Empfänger anschließen,
  • Den Akku anschließen und etwas Gas geben, um die Laufrichtung zu kontrollieren.

    Die Motoren laufen gegensätzlich, sodass kein Drehmoment nach dem Start auftrifft. Die Laufrichtung habe ich jeweils als Pfeil markiert.

  • Anschließend die Motorhauben aufsetzen und mit den drei Schrauben mittig zur Motorwelle ausrichten und fixieren.
  • Die Tragflächen probehalber in den Rumpf schieben. Wunderbar, sie lassen sich saugend reinschieben, es ist kein Spalt zu sehen.
  • Bevor ich sie nun einklebe, befreie ich die Flächenwurzeln vom Lack, um eine bessere Klebung zu erreichen.
  • Nachdem die rechte Tragfläche montiert ist, werden die beiden V-Drähte durch den Rumpf in die Lagerröhrchen geschoben.

    Bei der Montage der Flächen ist unbedingt darauf zu achten, dass keine Kabel eingeklemmt werden.

  • Auf der Rumpfunterseite die Klappe öffnen, die Kabel herausziehen und die Verlängerungen, bzw. Verteilerkabel anschließen.
  • Alle Kabel sind farbig markiert und die Anschlüsse zum Empfänger sind zusätzlich mit den Kanalbelegungen für Robbe/Futaba gekennzeichnet.

    Tolle Ausführung.

  • Das Höhenleitwerk einsetzen und mit zwei Schrauben befestigen. Eine Schraube packt nicht ganz ("drehte doll"), sodass ich das Höhenleitwerk zusätzlich mit einigen Tropfen Klebstoff sichere.
  • Die Seitenleitwerke an das Höhenleitwerk setzen und verschrauben. Auch hier sichere ich zusätzlich mit Kleber, denn die Schrauben stehen mal gerade ca. 2 mm hervor.
  • Die Anlenkungen der Seitenleitwerke habe ich anders in die Umlenkhebel einhängen müssen, um die vorgesehenen Ausschläge zu erreichen.
  • Die Luftschrauben montieren, dabei auf die Laufrichtung und Bezeichnung auf den Propellern achten.

So, jetzt können wir alle Verbindungen zum von Robbe empfohlenen Empfänger R6106HP herstellen und die Ruderausschläge, wie in der Anleitung beschrieben, einstellen.

Fazit zum Baubericht

Die Baubeschreibung mit den Baustufenfotos, sowie die Ausstattung und Qualität der Komponenten sind erstklassig und auch für den ungeübten Bauer leicht verständlich.Alle Teile haben eine hohe Passgenauigkeit, ich brauchte nichts nachzuarbeiten. Einfach schön.

Flugbericht

Der Erstflug:

Endlich ist es soweit. Die hohen Temperaturen, der vergangenen Wochen, sind auf ein erträgliches Maß gesunken. Die B-25 Mitchell von Robbe ist startklar. Kurz die Anlage und das Fahrwerke gecheckt und schon kann es los gehen.

Herrlich anzusehen wie sie langsam anrollt. Doch sobald sie auf Rasen kommt, fangen die Propeller an den Rasen zu mähen (bei höherem Grasstand), was sich auf der gesammten Rumpfunterseite niederschlägt.

So, die Maschine in den Wind gestellt und langsam Vollgas geben. Das Höhenruder leicht gezogen gehalten und nach dem sie volle Geschwindigkeit erreicht hat, langsam stärker gezogen und schon hebt die B-25 sicher und sauber ab.

Alles stimmt auf Anhieb. Sie lässt sich einfach fliegen, fast wie ein Trainer und liegt sehr ruhig in der Luft.

Das weiträumige Fliegen, lässt sie elegant und harmonisch erscheinen.

Das Flugbild begeistert sehr. Auch die anwesenden Fliegerkameraden, sind vor allem zu den tiefen Vorbeiflüge vom Flugbild beeindruckt (siehe Video).

Bei Vollgas ist das Modell dem Original gegenüber im Vergleich zu schnell. Die Teilgasstellung reicht vollkommen aus um ein realistisches Flugbild zu erhalten.

Rollen, Looping und Turn , gerissen und gestossene Kunstflugfiguren, alles kann geflogen werden. Jedoch wird von diesen Kunstflugfiguren im Sinne des stilgerechten Fliegens verzichtet. Die Festigkeit in der Luft ist sehr hoch und härtere Landungen werden auch durch das filigrane Fahrwerk gut aufgefangen.

Die Auslegung zu den Reglern, BNC, Propeller und Lipo-Akku sind auf einander fein abgestimmt. Daher sollten keine Veränderungen zum Regler, an den Propellern, Servos, Motoren und zu der Lipo-Auslegung eigenständig vorgenommen werden. Die B-25 ist so wie ausgeliefert, im einwandfreien technischen Zustand festgestellt und sauber auf die Enzelkomponenten, im Hinblick auf Leistung und Gewicht optimiert abgestimmt.  Sollte dennoch die B-25 Schaden nehmen, dann einfach das Originalersatzteil wieder einsetzen.

Denkt auch daran, dass ein fremder Lipo mit erhöhter Entladeleistung den Regler eventuell überlasten kann. Daher verwendet immer das Original-Akkusystem oder glw. Lipo-Kenndaten.

Die Flugzeit wurde beim Erstflug (siehe Video) auf 4 Minuten eingestellt. Länger Flugzeiten sind jedoch möglich, probiere es selbst zum sicheren Akkuverbrauch aus.

Tipp zu den Landungen:

Bei der Landung schnell reinkommen und flach und gerade mit Mindestfahrt aufsetzen. In diesem Video ist der dichte und zu hohe Rasen auf unserem Platz für die kleinen Räder der Landung nicht so sehr zuträglich. Der Rasen bremste die Maschine leider zu sehr ab, daher ist eine kurz gemähte und trockene Wiese oder auch eine Hartbahn zur Scaleoptik bei Start und Landung optimal.

Noch eine Empfehlung:

Die je 2 Gewindestifte, mit denen die Motoren befestigt sind sollten mit den gekonterten Muttern, zur Fixierung der Propeller, unbedingt mit flüssiger Schraubensicherung versehen werden. Die gekonterten Muttern waren wie in der Bauanleitung beschrieben angezogen und gekontert, aber hatten sich zum Motor hin versetzt, sodass der Propeller nicht mehr fest fixiert war.
Fazit zum Flugbericht und Baubericht:

Die Firma Robbe hat mit der B-25 Mitchell ein klasse Modell, in jeder Hinsicht, auf den Markt gebracht. Der ideale Einstieg in die Zweimotoren-Klasse, für Piloten die Querruder gesteuerte Modell bereits beherrschen.

Bei Fragen könnt Ihr mir gerne eine E-Mail über die interne Mailbox schicken, oder schreibt im internen Forum Elektroflug auf www.rc-model-electric.com.

Das Original

Der B-25 Mitchell war ein zweimotoriger, mittelschwerer Bomber, der im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Der wohl bekannteste Einsatz dieser Bomber war der Angriff auf Tokio im April 1942. Dabei starteten die Maschinen von Bord des Flugzeugträgers USS Hornet. Dieser sogenannte Doolittle trägt den Namen des Kommandanten dieses Einsatzes, Lieutenant-
Colonel James Doolittle.

Autor: Helmut Hochscherf

Video content / Playlist

  • First flight
    Helmut Hochscherf's first flight with difficult conditions on an unmowed lawn runway.

Details

DISCUSS IN WIFO

Test report
B-25 Mitchell by robbe Modellsport

Place
unknown

Date
01.09.2010

Videos
5 min. in Full-HD

Photos
28 images

Report
Helmut Hochscherf

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