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Elfe P2 un planeur RC à l'échelle 1:1 par Patrick Trauffer

Elfe P2, un planeur RC à l'échelle 1:1 par Patrick Trauffer. Seule la documentation des vols après le tournage de DMAX est diffusée. Le rapport de construction sur l'Elfe P2 (HB 402) à l'échelle 1:1 sera mis en ligne après la diffusion de "Die Modellbauer - Das Duell" sur DMAX. Début de la série de 5/5/2017 tous les vendredis et dimanches sur DMAX, ou dans la médiathèque de DMAX.

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100% grandeur nature Planeur RC Elfe P2 Patrick Trauffer

Photos / Images

 

Rapport de construction

Elfe P2 (1944)

Nachbau als ferngesteuertes Flugmodell im Maßstab 1:1 2016/17 von Padi Trauffer. Elfe P1 und P2, wegweisende Schweizer Konstruktionen in der Segelfliegerei:

  • 1938, Elfe P1, Leergewicht 43 kg, leichtester Leistungssegler der Welt
  • 1944, Elfe P2, Leergewicht 65 kg

Fragte man Rudolf Sägesser, den Erbauer der Elfe, warum er die Ur-Elfe so leicht gebaut habe, lächelte er nur und gab zur Antwort, dass das Geld für mehr teures Material fehlte.

Das P stand für Pfeninger

Werner Pfeninger flog immer ohne Schuhe, um das beste Gefühl in seinen Füßen nutzen zu können. Lagen beim Standplatz der Elfe ein Paar Schuhe am Boden und der Vogel fehlte, wusste einfach jeder, dass Werner wieder abgehoben war, um seine tolle Entwicklung weiter auszutesten. Elfe P1/P2 - das P stand für Pfeninger, wurde dann aber bald mal weg gelassen, weil Albert Markwalder und viele Freunde an der Entwicklung mitarbeiteten und später die Federführung übernahmen.

So enstanden von 1943 bis 1978 neunzehn weiterentwickelte Elfentypen. Die letzten ganz aus Kunststoff. Die Elfe MK, Baujahr 1966, wurde zum Beispiel im Jahr 2012, geflogen von Hans Gysi fotografiert. Auf der Aero 2017 sind auf dem Vintage Glider Club-Stand die vier Elfen: PM3 1954, S2 1965, S3 1967 und AN66 1975 ausgestellt. Sie sind immer noch flugtauglich.

Originalpläne

Die Originalpläne sind archiviert und für die Öffentlichkeit kaum mehr zugänglich. Einige Pläne sind als Fotos erhältlich, doch die Qualität ist meist recht mangelhaft.

Zwei dieser Oldtimer sind in der Schweiz noch vorhanden. Die Elfe P1 lagert auf einer Diele in Bettlach bei Solothurn und soll bei Zeiten von der Stiftung Segel-Flug-Geschichte fürs Museum hergerichtet werden. Die Elfe P2 befindet sich im Privatbesitz. Sie lagert in einer guten Holzkiste in Rickenbach-Sulz nahe Winterthur. Ihre weitere Zukunft wurde bis Dato noch nicht richtig festgelegt.

Nachbau der Elfe, in Originalgröße

Padi (Patrick) Trauffer, geboren 1968, gelernter Hochbauzeichner und Maurer wurde von seinem Vater schon im 5. Lebensjahr mit dem Hobby Modellflug und -bau infiziert. Dieser Virus hat ihn nie mehr losgelassen. Baubericht der Elfe P2, hergestellt als ferngesteuertes Modellflugzeug. Planung und Recherchen Juni/Juli 2016, Baubeginn August 2016, Erstflug geplant März 2017.

Die Tücke liegt im Detail

Die Fotos vom Höhenleitwerk zeigten bereits schon ihre Mängel. Sollte doch alles genau dem Original nachempfunden werden. So manche Aufnahme zeigte aber das gewünschte Detail nur ungenügend. Also alle gemachten Fotos begutachten, Notizen der fehlenden Angaben machen, Besitzer anrufen, Termin ausmachen, Kamera und Notizblock fassen, ins Fahrzeug steigen und vor Ort nochmals alles richtig messen, notieren und neu fotografieren.

Der Rumpf soll zweiteilig und somit etwas transportfreundlicher gemacht werden

Da die Belastung des Modells doch etwas geringer ausfällt als beim Original, soll das Modell mit einem 3,5 Tonnen Nutzfahrzeug transportiert werden können. Nicht das Gewicht, sondern das Volumen zeigt hier die Grenzen auf.

Alle mechanischen Teile werden ebenfalls vom Original kopiert und genauestens nachgebaut

Die Elfe wurde ca. 10 Jahre eingesetzt und hatte keine Schwachstellen zu verzeichnen. Warum soll man so etwas Gutes verbessern wollen?

Auch alle Beschläge werden einzeln und von Hand gefertigt. Alle Teile sind in Form und Funktion identisch, werden aber meist aus modernem Material wie Stahl, Aluminium, Nylon, GFK und CFK hergestellt.

Zwischendurch muss mal was fürs Auge getan werden - das steigert den weiteren Tatendrang

Also wird mal etwas gemalt, etwas am Innenausbau gebastelt und irgendwann will man den ersten Zusammenbau nicht herauszögern! Und dann mal die Tragflächen ansetzen und das in der Privatwohnung. Der Zugang in alle Zimmer ist blockiert! Einstieg in die Wohnung über die Terrasse. Wc bei Nachbarn anklopfen. Essen im Restaurant. Vom schlafen sprechen wir besser nicht.

Der Rumpf wird zweiteilig gebaut, im Ganzen beplankt und erst am Schluss wieder halbiert

Da der ganze Rumpf oben und unten vollflächig mit 0.6 mm Sperrholz beplankt wird und die Fernsteuerung nicht sichtbar sein soll, muss dieser Einbau laufend gemacht werden. Zu einem späteren Zeitpunkt würden sich diese Arbeiten viel aufwändiger gestalten.

Die Tragflächen sollen ebenfalls zweiteilig und somit etwas transportfreundlicher gemacht werden

Tragflächen von über 5 Metern Länge sind echt schwierig zu händeln. Nicht nur die Fahrzeugwahl ist fast nicht zu lösen, auch die Gefahr von Transportschäden ist enorm groß. Die Steckungen von den Tragflächen werden aus CFK gefertigt und komplett im Holz versteckt.

Die V-Form der Tragflächen war trotz eisiger Kälte zwingend nötig

Die Endfertigung des Leitwerks. Anschließend muss nun die V-Form mittels Tragflächenstreben eingestellt werden, damit auch die Flächenanpassung am Rumpf in Angriff genommen werden kann.

Der Aufbau gestaltet sich sehr dankbar, da alles auf Genaueste passt

Wer von Anfang an genau baut, hat in den späteren Phasen einfach nichts zu befürchten.

Die Größe beeindruckt alle Beteiligten

Das erste mal auf der Waage als gesamtes Flugzeug, überrascht das Gesamtgewicht von lediglich 42,5 kg. Und das mit bereits 10 kg Blei in der Nase. Da aber noch einiges am Flieger fehlt und der Schwerpunkt noch auszuwiegen ist, wird sicher noch Gewicht dazu kommen. Zur Erinnerung, das Original wog 65 kg und benötigte den Piloten als Balast, um den Schwerpunkt zu erreichen. Bis zum heutigen Tag wurden 750 Std. aufgewendet und es wird mit weiteren 200 bis 300 Std. gerechnet.

Rumpfstreben und Querruder

Die Rumpfstreben sollten damals den Auftrieb nochmals verstärken, sie sind darum genau wie die Tragflächen mit tragendem Profil versehen. Die Junkers-Querruder hängen frei hinter der Tragfläche und erfordern somit auch fast den gleichen Bauaufwand. Die Verkastung muss sehr stabil ausfallen, da sie sonst beim Flug flattern können und zum Absturz führen. Das Original wurde darum nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h zugelassen.

Bespannen


Das Bespannmaterial. Ceconite wird mit Kleblack aufgebracht. Neuralgische Stellen werden mit Zackenband verstärkt. Bei den Tragflächen muss der Stoff mit den Rippen vernäht und ebenfalls mit Zackenband verstärkt werden. Zwei mal mit Spannlack behandelt, wird dann die Oberfläche fast wie ein Trommelfell gespannt. Diese Bauweise, wie auch das Material wird bei den manntragenden bespannten Fliegern auf genau gleiche Art angewendet.

Kabinenhaube

Der Kabinenstempel, welcher zum Tiefziehen der beiden Haubenteile benötigt wird, wird aus einem Stück gefertigt, verschliffen und anschließend geteilt. So wird sichergestellt, dass der Übergang der beiden Hälften auch wirklich passen wird. Nach dem Teilen muss ringsherum nochmals ca. 3 cm Material aufgestockt werden, damit die Kabinenhaube genügend Reserve für das genaue Anpassen an den Rahmen hat.

Spritzen

Die Spritzkabine wird von der Firma Hallauer, Autospritzwerk dankender Weise bereitgestellt, so kann in zwei Etappen das ganze Flugzeug nach dem Original eingefärbt werden. Die Zweikomponentenfarbe kommt auch bei den Autos zur Anwendung. Neu auf Wasserbasis und somit umweltschonend werden total 3 bis 4 dünne Schichten aufgetragen.

Die Abnahme

Das BAZL, Bundesamt für Zivilluftfahrt der Schweiz prüft Modellflieger, die über 30 kg wiegen auf ihre Flugtüchtigkeit. Diese Prüfung ist identisch mit der Abnahme der manntragenden Fluggeräte. Die Experten sind ebenfalls die Gleichen. Da wird einfach alles auf Herz und Nieren untersucht und geprüft. Da das Originalflugzeug nur für den Leistungsflug und nicht für einfachen Kunstflug ausgelegt war, wurde es mit nur 3G Belastung (Rumpfgewicht unl. Pilot) getestet zugelassen.

Schlussbilanz

Nun wo das Modell bis auf wenige Kleinarbeiten fertig und auch die Abnahme sehr gut gelaufen ist, kann noch die Schlussbilanz gezogen werden. Die Unterlagen vom Original sind mehr als dürftig.
Viele Details sind schwer nachvollziehbar, da kaum Bilder vom wirklichen Original vorhanden sind und die noch existierenden Flugzeuge weitgehend ausgeschlachtet und abgeändert worden sind. Darum wurde nach der Beschreibung von alten Experten gebaut, sie haben das Flugzeug noch selber erlebt und meinen, dass dieser Nachbau wirklich super gelungen sei.

  • Bauaufwand: 950 Std. in 250 Tagen
  • Gesamtgewicht: 80 kg, der Rumpf alleine 50 kg
  • Materialkosten: 13'000 Fr. inkl. Fernsteuerungskomponenten

Vielen Freunden und Elfen-Experten gehört hier ein riesiges Dankeschön für die tolle Unterstützung.

Autor: Patrick Trauffer

Détails

Projet
Elfe P2 (HB 402) par Patrick Trauffer

Lieu
Eversberg, Allemagne

Date
11.04.2017

Vidéos
40 min. Full-HD

Photos
237 images

Reportage
Patrick Trauffer

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