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Rookie Jet von Sven Assmus

Baubericht zum Rookie Jet von Sven Assmus. Inspiriert und beeindruckt von der Santorin und einem Sport-Jet von Knut Hinz und dem offenbar unkomplizierten Umgang mit dem Triebwerk, hatte sich Sven Assmus entschlossen, sich einen Rookie-Jet und eine IQ-HAMMER 90+ zu besorgen. Sven Assmus erzählt uns in seinem Bau- und Erfahrungsbericht über die ersten Erfolgserlebnisse. Ein klasse Erfahrungsbericht!

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„Rookie“ vor einem der ersten Flüge

Höchste Konzentration bei Pilot Gonzo

Bericht

IQ- HAMMER, die Begegnung mit der 90+

Ja, man wird älter! Dennoch ist bei den Modellbauern mit der Suche auf etwas Neuem nie Schluss. So ist es auch bei mir.

Als Knut Hinz in unseren Verein kam, konnte ich seine Santorin und einen Sport- Jet bewundern. Die recht hohen erzielbaren Geschwindigkeiten mit solchen Modellen hatten mich schon vorher beeindruckt, was jetzt aber besonders ins Gewicht fiel, war der offenbar unkomplizierte Umgang mit dem Triebwerk. Knut hatte keines Wegs mehr Zeit bis zum Abfliegen gebraucht als andere Piloten. Als Knut dann auch nur etwa 70m zum Fliegen und Landen brauchte, konnte ich ab sofort nur noch ans Turbinenfliegen denken. Als ich Knut nach dem Hersteller fragte, erklärte er mir, dass er den Vertrieb der IQ-HAMMER unterstützt, so dass ich zunächst glaubte, dass er „ausgesuchte Ware“ hat, da ja alles so problemlos erschien. Er erklärte mir aber, dass alle Turbinen so gut wie seine sind, da diese unter der Schirmherrschaft vom „Turbo-Diddi“ entstanden sind. Zunächst noch etwas ungläubig, orderte ich dennoch einen beschädigten Rookie-Jet aus der Bucht und eine IQ-HAMMER 90+ über Knut.

Im Verlauf des Jet-Bauens beschlich mich oft ein Unsicherheitsgefühl ob ich mit dem Gerät und der Technik auch umgehen könne. Aber der sehr einfache Aufbau des Jets lies mich zügig vorankommen.

Der Rookie ist schon älter und länger im Geschäft, Die 2015er IQ-HAMMER 90+ ist neu. Super neu. Leicht!...

Damit war gefordert, alles was geht nach hinten zu bauen. Der Einbau der Turbinenkomponenten dauert kaum eine Stunde und ist mit dem Einsetzen eines Elektroantriebes vergleichbar. So war der Jet sehr schnell bereit für die ersten Probeläufe. Komplett vollgetankt wurden 11,62Kg ermittelt. Der Rookie ist leicht kopflastig, das habe ich so akzeptiert. Ich hatte ein ganzes Wochenende geplant um die Turbine das erste Mal laufen zu lassen. Mit Löscher und Treibstoff ging es also zum Einstellen und Probieren. Aber was soll ich sagen? Ich habe, wie in der Anleitung beschrieben, die Temperatur abgeglichen und den Gas- Weg eingelernt. Und: … - nichts weiter. Um der Pumpe das Leben leicht zu machen, hatte ich dafür gesorgt, dass der Treibstoff direkt vor der Ansaugseite der Pumpe stand.

Ich war recht skeptisch und auf etliche Versuche eingestellt. So stand ich neben dem ungesicherten Rumpf des Rookie und knipste den Startvorgang an meinem Sender durch. Sekunden Später hörte ich das Pushen der Turbine und so zog ich eiligst die Bremsen und stellte mich vor den Jet.

Die IQ-HAMMER war sofort an! Ohne zucken zu mucken oder irgendwelche Nachbesserungen!

Ich war derart überrascht, dass ich sofort ein paar Rollversuche mit dem Rumpf gemacht habe. Gut so, denn die Lenkrichtung musste umgestellt werden. Ja, es ging alles extrem schnell und das geplante Wochenende war jetzt kaum eine Stunde alt. Das Wetter war gut und der Entschluss schnell gefasst: Ich wollte fliegen! So packte ich alles fein säuberlich in mein Auto und fuhr zum Flugplatz.

Der Aufbau des Modells geht schnell von statten und der obligatorische Scheck der Reichweite und Ruderfunktionen verlief problemlos. Nach dem Auftanken hatte ich schon ein paar Vereinskollegen um mich herum, mit Fragen und Meinungen und Ratschlägen, so wie das halt üblich ist. Dann zog ich die Startprozedur durch und auch jetzt lief die IQ-HAMMER sofort hoch.

Während der Vollgasprobe hielt ich die Bremse per Tiefenruder durchgedrückt und bemerkte, dass der Jet dennoch los wollte, obwohl die Räder sich nicht drehten. Da gab’s auch für mich kein Halten mehr und ich löste die Bremse, denn die Richtung in der der Jet stand war ok.

Also knapp 12Kg sind ja so wenig nicht und da die Ruder offensichtlich zu tief getrimmt waren, habe ich doch so ca. 60m bis zum Abheben in Anspruch genommen. Der Jet ging in einen passablen Steigflug über, während ich das Fahrwerk einfuhr. Dann wurde er rasch kleiner und… ich musste erst mal Gas rausnehmen…

Auf jeden Fall wollte ich den Top-Speed wissen. Deshalb ist in der Rumpfnase ein Pitot-Rohr eingebaut. 266km/h in der Geraden nach dem Steigflug meldete mir die Taranis.

Angesichts der vielen aerodynamischen Debakel an einem Rookie (keine Schachtabdeckungen etc.) empfand ich das als toll und habe mich sehr gefreut. Der Flug war recht kurz, obwohl ich nach dem Trimmen alle Standartfiguren ausprobierte, was absolut problemlos ging.

Ich dachte mir: Fliegen heißt landen und hatte mich auf etliche Anflüge eingestellt. Der erste war auch etwas zu kurz eingeleitet und ich musste durchstarten. Das ist ob der Verzögerung der Gasannahme aber so eine Sache und so kroch ich denn ein paar Meter in 20cm Höhe über dem Acker dahin, bis der Schub ausreichend war und schnell Höhe aufgebaut werden konnte. Beim zweiten Mal habe ich die Speedbrake bereits vor dem direkten Anflug ausgefahren und jetzt erwies sich der sehr geringe Restschub der IQ-HAMMER als außerordentlich vorteilhaft: Der Jet wurde schnell langsam genug um behutsam aufzusetzen.

Ja, so ist das mit der IQ-HAMMER! Wer also eine neue Herausforderung sucht und keine stundenlagen Studien verbunden mit komplizierten Einstellarbeiten und Einbauschwierigkeiten sucht, dem sei die IQ-HAMMER wärmstens ans Herz gelegt.

Autor: Sven Assmus

Details

Event
Rookie von Sven Assmus

Ort
unbekannt

Zeitraum
03.06.2014

Videos
keine

Fotos
2 Bilder

Bericht
Sven Assmus

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