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„Thalassodromaeus“ – Ein fossilgetreues Flugsaurier-Modell

„Thalassodromaeus“, ein fossilgetreues Flugsaurier-Modell. Bericht, Abendflüge und Fotos zum Scale-Modell des Thalassodromaeus von Thomas Piepenbring. Eigentlich der alltägliche Flugbetrieb in der unteren Kreidezeit vor 100 Millionen Jahren als Reptilien noch fliegen konnten. Wo ist die übliche Monster-Fledermaus geblieben? Wie wird aus einem Flugsaurier ein „fliegendes Surf-Board“?

Zur Übersicht aller Berichte von 2016
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Video „Thalassodromaeus“ – Ein fossilgetreues Flugsaurier-Modell

Fotos / Bilder

Beschreibung

Bild 1:
Thalassodromaeus in „farbiger“ Darstellung zu sehen auf  www.island-masters.de
Bild 2:
Thalassodromaeus im Flug über Tübingen „Waldhausen“ zu sehen auf www.island-masters.de
Bild 3:

Thalassodromaeus im Flug über Tübingen „Österberg“ zu sehen auf www.island-masters.de
Bild 4:
Fossiles Skelett von „Thalassodromaeus sethi“

Bericht

Im Film die ersten Flüge des Jahres mit „Thalassodromaeus sethi“. Eigentlich der alltägliche Flugbetrieb  in der unteren Kreidezeit vor 100 Millionen Jahren als Reptilien noch fliegen konnten. Was natürlich einige Fragen aufwirft:

  • Wo ist die übliche Monster-Fledermaus geblieben?
  • Wie wird aus einem Flugsaurier ein „fliegendes Surf-Board“?


Schaut man sich im Bild 4 den „fossilen Bauplan“ zu diesem Modell an, sieht er auf den ersten Blick nicht wirklich nach Fliegen aus. Und wenn man ehrlich ist, auf den zweiten noch viel weniger. Hinten ein winziger Bauch mit „dürren“ Beinen. Vorn ein äußerst massiver Hals und ein gigantischer, flacher Kopf, in dem sich dann auch noch völlig „platt-gedrückt“ das Gehirn befindet.

  • Vielleicht doch nur ein bizarrer „Lauf-Vogel“?
  • Der „Quasimodo“ der Urzeit?


Hier hilft ein genauerer Blick auf den Flug-Arm von „Thalassodromaeus“. Er ist in allen Details in voller Spannweite ausgebildet. Daher ist es extrem wahrscheinlich, dass er doch irgendwie fliegen konnte. Aber wie soll man ihn in die Luft bekommen? Und zwar „Scale“ - ohne vergrößerte Beine und ohne verkleinerten Kopf! Der Kopf hat nun mal leider die Fläche eines Seiten-Ruders. Dieses stabilisiert die Hochachse, wenn man es hinten montiert! Aber vorne erzeugt es nichts anders als Flachtrudeln!

An diesem Punkt hilft es sich bewusst zu manchen, was ein Fossil eigentlich ist. Nur in den seltensten Fällen (z.B. in Bernstein) findet man die echten Reste von vergangenen Lebensformen. Bei den meisten Fossilien handelt es sich um Abdrücke und Dichteschwankungen im Gestein. Und die Chance, dass etwas überhaupt sichtbar wird, hängt vom Material ab:

  • Einen massiven Kopf eines Flugsauriers sieht man oft im Gestein.
  • Eine fragile Flughaut nur sehr selten.
  • Extrem vergängliche Muskeln und Organe sieht man nie.


Was bedeutet dies aber für den Kopf von „Thalassodromaeus“? Ganz einfach, die Fossilien zeigen möglicherweise keinen vollständigen Kopf, sondern nur die massive Basis einer weit aus größeren Struktur. Und die oberen Bereiche, die einst aus sehr fragilem Material bestanden haben, wurden einfach nicht abgebildet. Und auch weitere Details weisen darauf hin, dass der Kopf ursprünglich deutlich größer war. Auf den Seiten des Schädels befinden sich Vertiefungen für Blutgefäße,
die in voller Stärke bis zur Spitze laufen und dort abrupt enden. Außerdem sind sowohl Hals als auch Kopf extrem massiv dimensioniert. Sie halten problemlos den Kräften stand, die ein stark vergrößerter Kopf erzeugt. Im Gegensatz dazu kann man sehr gut erkennen, dass die Beine vollständig erhalten sind. Und die Füße sind so winzig, dass sie sicherlich nicht als Leitwerk verwendet wurden.

Wenn man Thalassodromaeus fossilgetreu zum fliegen bringen will muss man den Kopf vergrößern – nicht die Füße! Wie man in diesem Film und auf vielen weiteren auf www.island-masters.de/archiv sehen kann, funktioniert dies am Ende sogar sehr gut.

  • Wie wird aus einem Flugsaurier ein „fliegendes Surf-Board“?
    Ganz einfach: Es steht so im „Bauplan“ drin!
  • Wo ist die Monster-Fledermaus geblieben?
    Ganz einfach: Reales Fliegen in der Natur ist durch Maßstabseffekte limitiert.


Deshalb kann ein winziger Kolibri wie ein Hubschrauber manövrieren. Aber ein Wander-Albatros ist bereits so kraftlos, dass er fast nur gleiten kann und bei Start und Landung unbeholfen vor sich hin stolpert. Das gleiche gilt für Fledertiere: Ein Flughund kann nur maximal 1,70 Meter Spannweite erreichen, sonst bleibt ihm einfach die Kraft beim permanenten Flügelschlagen weg. Eine Fledermaus mit 14 Metern Spannweite ist nichts als reine Phantasie.

Da aber die Paläontologie den Flugsaurier in den letzten 30 Jahren äußerst publikumswirksam in Szene gesetzt hat, gibt es natürlich auch Flugsaurier als springende und flatternde Monsterfledermäuse. Als offizielle Wissenschaft und mit „professoraler Echtheitsgarantie“. Kommt halt gut an – funktioniert aber in der realen Natur nicht.

Autor:
Thomas Piepenbring

Videoinhalt / Playlist

  • Thalassodromaeus
    Abendflüge mit dem Scale-Modell des Thalassodromaeus von Thomas Piepenbring.

Details

Event
„Thalassodromaeus“ – Ein fossilgetreues Flugsaurier-Modell

Ort
unbekannt

Zeitraum
28.01.2016

Videos
2 min. in Full-HD

Fotos
4 Bilder

Bericht
Thomas Piepenbring

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