• Mein Zugang
    • (X) Einloggen

      Ich bin Mitglied / Gast

      Gebe Deine E-Mailadresse und Dein Passwort ein, um Dich anzumelden.

      Kennwort vergessen?

      Ich bin neu hier

        Melde Dich hier an und Du kannst sofort loslegen:
      • Den großen Video Chat direkt nutzen
      • Deine vorbereitete Homepage mit Bild und Banner bearbeiten
      • Die Modellflugbörse für Deine Anzeige mit 10 Fotos aufgeben
      • Deine Mailbox steht bereit
      • Dein Fotoalbum mit bis zu 100 Fotos anlegen
      • Dich mit Gästen und Mitglieder befreunden
      • Im Online-Katalog Deine eigene Wunschliste erstellen
      • Deine Zugangsdaten kannst Du jederzeit selber ändern.
      registrieren
Du befindest Dich hier:

Taktik des GPS Segelfliegens

Taktik des GPS Segelfliegens, der neue Fachbeitrag beinhaltet Themen, wie Zentrieren und Strecke fliegen, Suchkreis fliegen und zum besten Steigen ständig verlagern, Einsteigen in die Thermik, Streckenfliegen im Delphin-Stil / Sollfahrt oder Thermik am Boden erkennen. In insgesamt 6 Videos mit einer Gesamtlaufzeit von 62 Minuten zeigt der Fachbeitrag, welche Taktiken erforderlich sind, um optimal Thermik zu fliegen.

Zur Übersicht der Fachbeiträge
klicke auf den Link zurück.

ZURÜCK

Video Fachbeitrag - Taktik des GPS Segelfliegens

Bericht

Der Fachbeitrag zum GPS Segelfliegen mit Modellflugzeugen im RC Bereich erlaubt es Dir, auf Basis der langjährigen Erfahrung des Autors im Bereich des Modellsegelfliegens und des manntragenden Fliegens, Dein eigenes Wissen zu verfeinern. Das bereits im Jahre 2008 erstellte Video Fachreferat zum "RC Thermikfliegen im Modellflug" und das theoretische Wissen aus dem Video Fachbeitrag "Warum fliegt ein Modellflugzeug" erfährt mit diesem Beitrag "Taktik des GPS Segelfliegen" die Verfeinerung im Hinblick der Anwendung aller bisher genannten Inhalte zu den oben genannten zwei Video-Fachreferaten.

Viele sind am Platz immer verwundert, warum auch bei nicht so optimalen Verhältnissen die wissenden Piloten oben bleiben. Wie man häufiger feststellt, kennen viele Piloten diese Inhalte aber setzen diese nicht um und fallen immer in alte Strukturen ihres gewohnten Fliegens hinein.
Bitte schaue Dir das Video intensiv an, um zu verstehen, wie das Zentrieren durch ständiges verlagern zum besseren Steigen im unteren Bereich des Thermikschlauches generell wichtig ist, weil die Thermikblase an verschiedenen Stellen auslösen kann.
Zuerst steigt es an dieser Stelle gut und plötzlich 20 m weiter und dann trägt es im Kreis wieder nicht aber 30 m weiter entfernt zum vorhergehenden Kreis. Daher ist es permanent wichtig jeden Kreis als Suchkreis zu verstehen, mit dem optimalen Verlagern, jedes Mal zum besseren Steigen.
Immer so vorstellen, dass die Blase, wie im Fachbeitrag „RC Thermik im Modell Flug“ beschrieben, eine wabernde Luftmasse ist, welche kleine Aufwindfelder vor dem Ablösen der gesamten Blase ablässt. Das verleitet einen dazu, diese kleinen Ablösungen als Thermikschlauch zu identifizieren. Das ist aber in Höhen von 50-100 m nicht möglich. Das kann man deutlich beim Kreisen im Video mit dem Nimbus 4 DM bei 50 m bis 60 m Höhe über Grund erkennen. Später, wenn wir merken, dass der Bart rund wird, d.h. tatsächlich kein weiterer Suchkreis mehr nötig ist und wir ein durchgehendes fast gleichmäßiges Steigen haben, ist das Verlagern zum besseren Steigen anders. Jetzt fliegt man immer auf die Luvseite des Bartes und versucht dort sein Glück zum besseren Steigen.

Ich sage deshalb Glück, weil mit zunehmender Höhe der Wind rechtsdrehend ist. Was ist dabei zu beachten? Nehmen wir an, der Wind kommt aus 360°, dann kommt der Wind in der Höhe weiter von rechts, d.h. in Richtung 10 - 20°, verstanden? Daher ist das Aufrichten gegenüber dem Wind am Boden mit zunehmender Höhe etwas nach rechts anzusetzen. Wie Du aus dem Thermikreferat „RC Thermikfliegen im Modellflug“ erfahren hast, dreht der Wind am Boden durch die thermischen Abwinde, welche seitlich des Thermikschlauches sind. Diese Windrichtung ist nicht gemeint, sondern die Hauptwindrichtung, welche meteorologisch bedingt ist. Wenn Du zum Beispiel schon mal ein Segelboot geführt hast, stellst Du fest, dass die Windschwankungen des reinen Windes (ohne Thermik) ohnehin nach einem gewissen Zeitraum um ca. 20° rechts und links schwankt. Das nutzen die Regattasegler aus, um entsprechend die Wenden oder die Halsen zu fahren, um optimale Strecken auf dem Wasser zu erreichen. So ähnlich müssen wir das auch wissen, um die Feinheiten am Boden so weit wie möglich einzuschätzen und das optimale beim Kreisen und Zentrieren zu erreichen.

Das hört sich erst mal sehr komplex an und ist es auch. Daher ist das Segelfliegen mit Modellflugzeugen, wenn man auf diese kleinen Dreiecke im Sichtbereich fliegt, eine unglaublich spannende Aufgabe welche zu lösen ist.

Damit sind wir schon im Thema des Streckenfluges. Hat man die Höhe nun erfolgreich erklommen und das optimale und ständige konzentrierte Fliegen und Zentrieren hat Dich schnell auf Höhe gebracht, gilt es die Höhe in maximale Strecke im Hinblick der Zeit umzusetzen.
Doch bitte nicht so platt wie ich es gesagt habe, denn es sind Feinheiten zu beachten, sonst bist Du gleich wieder unten. Wie im Fachbeitrag „Warum fliegt ein Modellflugzeug?" zu den letzten Folgen des Thermikreferates ausgeführt, ist die Erklärung zur Sollfahrt näher erklärt. Diese Folge zur Sollfahrt ist in diesem Fachbeitrag ebenfalls als Video auschnittsweise eingebaut, daher musst Du um die Leistung Deines Flugzeuges wissen. Weil wir leider mit der neuen Software Skynavigator von Christoph Mächler, gegenüber der alten 1. Software nicht mehr die Möglichkeit haben unsere Polare des Modells zu erfliegen, müssen wir das optimale Gleiten sowie auch das beste Sinken für unseren Vogel im Gefühl erfliegen und ständig präsent haben.
Ein häufiger Trugschluss ist, bedingt durch eine optische Täuschung im Fluge, dass die Flüge bei Gegenwind anders sind als mit dem Wind. Bedenke bitte diesen viel verbreiteten Glaubenssatz im Hinblick darauf, dass das Flugzeug sich in einer bewegenden Luftmasse relativ (Einstein lässt grüßen) über Grund und in der sich bewegenden Luftmasse jederzeit gleichmäßig bewegt. Daher sieht es optisch nur so aus, dass die eliptischen Kurven über Grund mit dem Wind schneller sind als gegen den Wind.
Dabei fliegt das Modellflugzeug konstante Geschwindigkeiten innerhalb der Luftmasse und runde Kreise. Durch den Versatz des kreisenden Modells innerhalb der treibenden Luftmasse, fliegt der Vogel jedoch über Grund eine Elipse und optisch gegen den Wind langsamer und dann mit dem Wind schneller.  Wer dagegen meint die Fahrt entsprechend anzusteuern zu müssen hat dann meistens Pech, wenn die Erdanziehung dann final zuschlägt.
Was wichtig ist, Du musst ständig feinfühlig auf die Kreisfluglage des Modells in Hinblick darauf achten, dass die Nase sauber am Horizont kreist. D.h., dass das Flugbild konstant bleiben muss. Du erkennst die optimale Kurvengeschwindigkeit im Zusammenhang mit dem Flugbild in dem Du dem gleichmäßigen Kreisverlauf betrachtetest, optimierst und das Flugbild Dir im "Gehirn" einbrennst.
Wie erkenne ich es am Flugbild? Fliegst Du zu langsam, schiebst Du in den Kreis hinein, das erkennt man daran, dass der Kreis nicht rund wird und es aussieht als würdest Du slippen (Seitengleitflug). Das ist dann tatsächlich auch so. Nur eine unwesentlich leichter gesenkte Nase erlaubt es Dir den Kreis rund aus zu fliegen.
Fliegst Du zu schnell, ist das auch nicht gut, weil Du dann nicht optimal steigst und gegebenenfalls zu steil kreist. Also finde heraus was ist für Deinen Vogel im Hinblick des Bartdurchmessers die optimale Querneigung und auch die entsprechende Kurvengeschwindigkeit ist.
Ich bin überzeugt, dass findest Du schnell raus.
Ebenso ist es wichtig, das beste Gleiten herauszubekommen, sodass Du in der Lage bist, die taktischen Entscheidungen nach Verlassen der Thermik auf Strecke zu optimieren. Leider haben wir keinen Sollfahrtgeber, um die optimale Gleitfahrt für das nächst zu erwartende Steigen nach MCCready (Link:  de.wikipedia.org/wiki/Sollfahrttheorie) einzustellen. Ich hoffe, dass Christoph Mächler diesen nicht unwichtigen Punkt in der neuen Android App, wie zum SkyNavigator zur 1. Version bekannt und genutzt wieder einbaut. Gegebenenfalls könnte dann auch ein Sollfahrtgeber aus den TEK-Variodaten in Kombination mit TAS über einen Staudrucksensor (oder rechnerisch) geschaffen werden.
Wo ist im Suchkreis das beste Steigen,
ist die ständige Frage welche in Deinem Kopf ablaufen wird damit Du erfolgreich in der Thermik steigen kannst. Das Vario Instrument hat eine Verzögerung von 0.5 - 1 sec. zum tatsächlichen Ort des Steigens. Die turbulent und unterschiedlich steigende Thermik verändert das Flugbild des Modellflugzeuges während des Fluges, hebt die Tragfläche oder schmeißt Dich aus dem Bart raus indem Du plötzlich Fahrt verlierst und ein Schlag unter die Tragfläche lässt den Abriss auslösen. Nehme es als ein positives Zeichen und mach was draus. Diese Ereignisse veraten Dir den Ort des besseren Steigens.
So kommst Du in das beste Steigen. Die Tragfläche wird zum bessern Steigen angehoben und damit fliegst Du aus dem Bart wieder raus. Das will man natürlich nicht. Diese Stelle zum besonderen Ereignis räumlich merken und 275° "rund" weiter kreisen. Eierkreise sind beim Thermikfliegen in der sich bewegenden Luftmasse nicht erlaubt!
Wende die 21,22,23 Regel an.
Bist Du die ca. 230° gekreist musst Du rechtzeitig aufrichten um den gewollten Kurs 275° der Verlagerung zu erzielen. Langsam und ggf. laut zählen 21, 22, 23, dann wieder in gleicher Kreisrichtung mit gleichbleibender Kurvengeschwindigkeit und Querneigung einkreisen. Dann wieder auf den Bart achten und zum besseren Steigen verlagern. (Das Zählen wird auch Deine allgemeine Konzentration erhöhen)
Der Sinn der 3-Sekundenregel ist, durch das Zählen der 3 Sekunden bist Du weit genug im Versatz des Kreises zum besseren Steigen eingeflogen, um anschließend das gute Steigen noch besser zu erwischen. Dann machst Du das noch 1 bis 2 mal und der Bart ist weitgehend zentriert und rund. Dennoch ist jeder Kreis als Suchkreis zum besseren Steigen zu verstehen.
Nachlässigkeit wird dann mit Rausschmiss aus dem Bart quittiert.
Weiter oben (ab 150 Meter) wird der Bart großflächiger und runder und dann kommt der Punkt wann Strecke angesagt ist.
Sollfahrt nach MCCready ist optimales Streckenfliegen: Schaue Dir den Passus in dieser Folge bitte zur Erläuterung an wie die optimale Geschwindigkeit zwischen den Bärten und in den Saufgebieten sein muss um optimal zu fliegen. Es wird auch erklärt, wie man sich auf der Strecke zwischen den Bärten in den Bereichen geringeren Sinkens optimal verhalten muss um die Streckeleistung ständig zu den Gegebenheiten zu optimieren.
Ebenso wird in diesem Video auch der Delphinstil erklärt, wie man ohne Kreisen so lang wie möglich im Bart bleibt, gegebenenfalls ein S oder auch einen Kreis fliegt, um dann mit der auf Strecke gewonnenen Höhe optimal zum nächsten Bart zu fliegen, usw..

Beherrscht man dies in der Theorie, sollte man alle bisherigen Gewohnheiten im Kopf durcharbeiten (reset) und einfach mal testen. Du wirst dann selbst überzeugt sein, dass bei konsequenter Umsetzung Du wesentlich bessere Ergebnisse erreichen kannst als Du diese bisher kennst. Versprochen, Ehrenwort.

Es ist durchaus möglich, dass Du Personen kennst, welche mit unglaublich teuren und leistungsfähigen Maschinen fliegen. Teste es mit Deiner alten Kiste aus, welche nicht so leistungsstark ist und Du kannst Sie im Thermik- und Streckefliegen überholen oder auch gleich ziehen.
Ich persönlich freue mich sehr, dass unsere Gemeinschaft Modellpilot.EU bei der GPS-Triangel-WM 2017 ein Hauptsponsor ist. Dieser Beitrag dient dazu, das wirklich spannende Hobby im Hinblick der Anwendung und der Verwendung von Wissen und Können in der Gemeinschaft zu erweitern und zu verfeinern.
Die beständige Übung des Zentrierens der Thermik und das Sollfahrt Streckenfliegen ist die Herausforderung im GPS Triangel und als Deine Aufgabe zu verstehen, den Flug in gegebener Zeit (30 Minuten) zu den aktuell gegebenen Naturgesetzten vor Ort und damit optimal zum GPS-Triangel Thermik Streckenflug Wettbewerb mit Deinem Segelflugzeug umzusetzten.

GPS-WM 2017

Vom 20. bis 26. August 2017 findet in Deutschland auf dem Flugplatz Gruibingen Nortel des Veranstalters AeroClub Göppingen Salach die GPS Triangle WM 2017 statt.

Modellpilot.EU ist Hauptsponsor des Wettbewerbes und unterstützt mit entsprechender Berichterstattung die 4. Weltmeisterschaft in Gruibingen.

Kontakt
Organisations-Team GPS-WM 2017
Jörg Etzler

Telefon: +49 7023 942 102
Mobil: +49 160 978 333 67

AeroClub Göppingen-Salach e.V.
Weberstrasse 20
D-73084 Salach

Telefon:
Fliegerhaus Nortel: 07164/2464
E-Mail:
fliegen[at]aeroclub-gs.de

Homepage:
gps-wm2017.de

Videoinhalt / Playlist

  • GPS Triangle - Erklärung & Technik

  • Zentrieren und Strecke fliegen

  • Streckenfliegen / Sollfahrt

  • LUV und LEE Karten

  • Wo löst die Thermik ab?

  • Thermik am Boden erkennen

Details

Event
Taktik des GPS Segelfliegens

Ort
Berlin, Deutschland

Zeitraum
12.04.2016

Videos
62 min. in Full-HD

Fotos
keine

Bericht
Stephan Eich

Newsletter abonnieren
  • Kostenfrei abonnieren

  • Aktuell informiert

  • Wöchentlich neu

  • Wochenausblick

ANMELDUNG