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P51 Dago Red von Modellsport Schweighofer

Der Testbericht zur P51 Dago Red von Modellsport Schweighofer liegt nun vor, seht jetzt den vollständigen Bericht zum Vorwort, Bausatz, technischen Daten, Bau, Flugeigenschaften und Fazit. Warbird in „vernünftiger“ Größe. Getestet wurde die P51 Dago Red von Bernhard Kager und Wolfgang Prenner. Der Testbericht zur P51 Dago Red von Modellsport Schweighofer wurde unparteiisch erstellt.

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Fotos / Bilder

Bericht

Hätte mich jemand vor einem halben Jahr gefragt was den so ein Warbird in „vernünftiger“ Größe mit Landeklappen und Einziehfahrwerk, inklusive Elektro- oder Verbrennermotorisierung in etwa kosten kann, hätte ich traurig den Kopf gesenkt und ihm erschreckende 4-stellige Eurobeträge genannt. Wem dies noch nicht genügend abschreckte der hatte dann auch noch einiges zu bauen an den verschiedenen Bausätzen. Heute ist meine Antwort ganz anders: 1,6 Meter Spannweite mit Landeklappen und elektrischem Einziehfahrwerk, inklusive aller Servos, Motor und Regler; fast fertig gebaut, anfängertaugliche Flugeigenschaften, PREIS € 270,-

… kein Problem!
Wo? Wie? Wer?


Bei Modellsport Schweighofer gibt es neu und exklusiv verschiedene Warbirds und eine Kunstflugmachine zu einem Preis der einem ein nicht nur kleines Lächeln auf’s Gesicht zaubert. Neben der hier getesteten P 51 und P 47 gibt es noch eine MX2 mit 1400mm Spannweite, eine A1 Skyraider mit 1600mm Spannweite und eine 4-motorig angetriebene B-17 mit 2Meter Spannweite.

Bausätze

Beim Öffnen der Schachteln wird das noch deutlich vorhandene Grinsen gleich noch breiter. Auf die Größe kommt’s bekanntlich nicht an … aber schaden tut‘s auch nicht.

Die wenigen Hauptteile sind alle extra in Plastik verpackt und somit bestens geschützt. Ein Sackerl mit Kleinteilen und eine englische Bauanleitung vervollständigen den Bausatz. Die Anleitung ist reichlich und aussagekräftig bebildert und alle Daten zum Schwerpunkt und den Ruderausschlägen sind angegeben. Im Rumpf und den Flächen sind das Fahrwerk und auch die Servos fertig montiert. Der Motor und  Regler sind ebenfalls betriebsbereit angeschlossen.

Die Querruder und Landeklappen werden über V-Kabel an jeweils einem Kanal angeschlossen. Auch das 3-teilige Fahrwerk braucht nur einen Empfängerkanal. Die Tragflächen besitzen eine rot/grüne Beleuchtung die direkt an 2 zusätzlichen Reglerausgängen geschlossen werden. Somit ist ein 6-Kanal-Empfänger für die Maschine ausreichend. Das Zubehör ist bei den Modellen nicht gleichwertig. Die Ruderhörner der P 47 machen einen stabilen Eindruck und auch die Befestigung laut Anleitung klingt vertrauenserweckend und wurde übernommen. Bei der P 51 hingegen hätte ich mir (die Selben wie bei der P47) stärkere Ruderhörner gewünscht. Auch das bloße Einschrauben ins Styropor bei den Landeklappen kann festigkeitsmäßig nie und nimmer genügen. Doch der Reihe nach.

Bau

Laut Bauanleitung wurden zuerst die Ruderanlenkungen der Flächen fertiggestellt. Bei der P 47 wurden die Ruderhörner durch die Klappen und eine Gegenplatte durchgeschraubt. Das hält. Auch die P 51 wurde so, entgegen der Bauanleitung, gebaut. Danach die Zusatztanks und Bomben montieren und wenn gewünscht den Sperrholzholm und die Flächen verkleben oder das Ganze steckbar und somit zerlegbar lassen. Das Fahrwerk wird durch einen Spindelantrieb mit Endabschaltung betätigt und ist fix und fertig montiert. V-Kabel anschließen und fertig.

Der Rumpfbau ist ähnlich schnell erledigt. Das Höhenruder wird 2fach von oben verschraubt. Danach das Seitenruder ebenfalls 2fach von unten. Die Leitwerke sind jederzeit (zum Transpost) schnell abnehmbar. Auch hier sind die beiliegenden Ruderhörner der P 47 größer und stärker ausgefallen. Die Standardservos im Rumpf sind fertig montiert, sodass nur noch das Gestänge eingehängt werden muss. Nun folgt die etwas fummelige Arbeit: das Anlenken vom Heckfahrwerk. Mit Quetschhülsen und Drahtlitzen wird Fahrwerk und Seitenruderservo verbunden. Danach noch den Propeller montieren und schon ist der Bau wieder zu Ende. Das schnelle Abbauen zum Transport ist bei dieser Größe sehr wichtig und wurde wunderbar gelöst.

Mit meinem LiPo Greenline 4s 5000mAh sind bei jedem der Modelle noch etwas Trimmblei notwendig. Die P 47 kommt mit 45 Gramm aus. Die P 51 benötigt mit 180 Gramm einiges mehr um den angegeben Schwerpunkt zu erreichen.
So kommt die P 47 auf 3280 Gramm und die P 51 auf 3120 Gramm Abfluggewicht. Für ein Modell mit diesen Abmessungen sehr, sehr leicht wie sich zeigen wird.

Die Ruderausschläge laut Bauplan sind super passend und nur die Expoeinstellungen wurden nach meinen Vorstellungen, im Laufe der Zeit abgeändert.
Flugeigenschaften

Gleich vorweg das Wichtigste: Beide Modelle fliegen fantastisch und sehen den jeweiligen Original zum Verwechseln ähnlich. Durch das geringe Gewicht sind die Modelle schon nach 5-6 Metern in der Luft. Die Ruder wirken sehr direkt und genau. Ich habe mir auf alle Ruder 30% Expo gelegt um die Maschinen möglichst scalemäßig, ruhig fliegen zu können. Bei Windstille kann man so den ohnehin schon mächtigen Eindruck auf die Spitze treiben. Aber auch bei stärkerem Wind ist das Fliegen kein Problem. Natürlich bieten die großen Modelle, im Vergleich zum geringen Gewicht viel Angriffsfläche und dies rüttelt etwas am vorbildähnlichen Flugbild. Der Geschwindigkeitsbereich überrascht sowohl nach obenhin als auch nach unten. Mit Hilfe der Klappen sind Landungen und sehr langsame Überflüge ein Kinderspiel.

Der kräftige Motor in Verbindung mit der stabilen Bauweise lassen das Modell aber auch bei Bedarf ordentlich über den Platz jagen. Vor allem bei der P 47 wird der Klang im schnellen Sturzflug recht vorbildgerecht. Die Fahrwerke steckten bisher alle meine Traumlandungen locker weg und fuhren bis auf wenige Ausnahmen immer sicher ein und aus. Durch den recht weit vorne liegenden Schwerpunkt und der originalgetreuen Fahrwerkpositionen ist vor allem auf Graspisten ein auf die Nase kippen beim Rollen und Landen nur schwer zu vermeiden. Die Maschine stützt sich dann auf den Propeller ohne Schaden zu nehmen oder gar zu Überschlagen. Bei Betonpisten oder gepflegtem Rasen besteht dieses Problem überhaupt nicht.

Beide Modelle kann ich bedenkenlos auch Anfängern in die Hände geben. Ein Absturz wird bei Modellen dieser Größe aber recht schnell zum Totalschaden.
Einen persönlichen Favoriten habe ich schon mehrmals gewählt und mich dann wieder umentschieden. Die P 47 ist deutlich größer sowohl am Boden als auch in der Luft. Die P 51 lässt sich hingegen runder und leichter vorbildgerecht bewegen.

Auch für Kunstflug sind Beide wie gemacht. Aber am liebsten wird einfach über den Platz „gebolzt“.

Technische Daten

  • Spannweite ca:    1600 mm
  • Länge ca:    1400 mm
  • Abfluggewicht Elektro ca:    2700 g
  • Material Rumpf:    EPO
  • Material Fläche:    EPO
  • RC Funktionen:    Q, H, S, M, EZFW, LK
  • Inklusive Motor:    BL 4558 KV400
  • Inklusive Regler:    BL 70A
  • Empfohlener Antriebsakku:    4S 3200 mAh
  • Inklusive Servos:    4xServos 9g und 2x Servos 17g

Autor: Bernhard Kager und Wolfgang Prenner

Details

Testbericht
P51 Dago Red von Modellsport Schweighofer

Ort
unbekannt

Zeitraum
28.11.2011

Videos
keine

Fotos
25 Bilder

Bericht
Bernhard Kager und Wolfgang Prenner

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