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DJI Mavic Pro - Wohin Du auch gehst - Das Wunderding

Der Video Testbericht zur Mavic Pro von DJI. Dir wird der leistungsfähige Quadrocopter im Taschenformat  in 4 Teilen vorgestellt. Mit der ausführlichen Vorstellung der faltbaren "Drohne", bringen wir Dir das neueste Fluggerät von DJI näher. Es stellen sich rechtliche Fragen rund um den Datenschutz und die Anwendungsmöglichkeiten aus HAFTUNGSAUSCHLUSS UND SICHERHEITSVORSCHRIFTEN, welche den technisch versierten Laien aufhorchen lassen. Ein Rechtsanwalt wird im Interview die Fragen erhellen.

Zur Übersicht der Multikopter
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Video Testbericht DJI Mavic Pro - Wohin Du auch gehst - Das Wunderding

Fotos / Bilder

Bericht

Mavic Pro, das Wunderding

Die fliegende Kamera Mavic Pro stellt aktuell das Nonplusultra in Bezug auf Technik und im Zusammenspiel der Sensoren, Kamera, GPS mit GLONASS auf engstem Raum dar. Das Fluggerät ist für Anwender ohne Kenntnisse und ohne Fähigkeiten eines Modellpiloten sehr intuitiv über die APP anwendbar. Der in der App "DJI GO" eingebaute Simulator kann die ersten Flugversuche offline sehr einfach simulieren.

Im Teil 2 wird das Registrieren der Drohne mit der Seriennummer und damit die Bestätigung zum Haftungsausschluss und der Sicherheitsvorschriften über die APP Software gezeigt. Der Unterzeichner hat diese APP auch zum ersten Mal geöffnet und noch nie mit dieser App gearbeitet und fliegt seine prof. Kopter immer manuell im Sichtbereich mit und ohne GPS Unterstützung. Dabei ist erkennbar, dass die APP Software sehr komplex und auch sehr intuitiv geführt werden kann. Ein großes Plus nicht nur zur Anwendung selbst, sondern es dient der Erleichterung der Bedienung während des Fluges.

Im Teil 3 erfolgt der Praxisbericht in Hinblick des Fliegens, der Software Anwendung, dass Steuern über WLAN mit einem PAD oder Smartphone, sowie mit dem Steuergerät im Sichtbereich des Piloten.

Im Teil 4 erfolgen Fragen an einen versierten Rechtsanwalt zu den offenen Fragen, welche sich zum Gebrauch der Mavic Pro aus dem Haftungsausschluss und den Sicherheitshinweisen ergeben. Denn dieser Haftungsausschluss und die Sicherheitsvorschriften werfen Fragen im Bezug der Verwendung der gewonnenen Daten, Fotos und Videos, Telemetriedaten und den damit verbundenen Accountdaten auf, welche auf den chinesischen Server von DJI geladen werden.

Offene Fragen

Im Teil 1 zum "Out of the box"wirft der Unterzeichner Fragen auf, welche im Hinblick auf den Datenschutz zum automatischen und manuellen Upload von Daten zum Flug auf den chinesischen Server von DJI betreffen. Es geht nicht daraus hervor, welche Daten auf den Server geladen werden und was mit diesen Daten passiert. Es wird darauf hingewiesen, dass Partner (wer?) von DJI diese Daten bekommen können und in Hinblick der öffentlichen Sicherheit entsprechende Stellen diese Daten auch erhalten können.

Welche Daten genau automatisch und manuell hochgeladen werden, sind nur als Beispiel genannt aber die vollständige Liste nicht. Daher stellt sich die Frage, wenn georeferenzierte Fotos und Videodaten automatisch hochgeladen werden, kann der ungewollte Beifang nicht mehr ausgeschnitten werden. Es steht drin, dass die gewonnenen Daten mit den verbundenen Accountdaten auch in Verbindung gebracht werden können. Eine Erklärung wer die Partner sind, welche diese Daten bekommen oder auch zu welchem Zweck, bleibt unbekannt.

Diese Fragen zum HAFTUNGSAUSCHLUSS und SICHERHEITSHINWEISEN sind dem Unterzeichner sehr wichtig, um das persönliche Risiko des Anwenders/Piloten zum Datenschutz und deren Folgen bei der Verwendung seitens Dritter als technisch versierter aber als juristischer Laie abschätzen zu können. Inwiefern der Anwender, welcher laut DJI 18 Jahre alt sein muss, also geschäftsfähig und vollhaftbar ist, dies im vollem Umfang erkennen kann, um diese Drohne ohne Folgen für ihn selbst als private Person fliegen zu können, kann nur ein Jurist näher erläutern. Hierzu ist ein Interview mit einem Rechtsanwalt zum Teil 4 geplant.

Weitere Fragen werden auch aufgeworfen in Hinblick der technischen Nutzbarkeit.
Denn diese Drohne hat eine Dienstgipfelhöhe von 5.000 m und im weiteren Abschnitt wird über die Reichweite über Boden mit 5.000 m angegeben. Was der mehrfache Hinweis in den technischen Daten und zum Haftungsausschluss bedeutet, wenn das Fliegen außerhalb der Sichtweite des Fluggerätes (max. 250 bis 350 Meter) ohnehin verboten ist. Wenn man eine gewisse Höhe überschreiten möchte, muss man einen Haftungsausschluss durch Bestätigung im Display bestätigen??
 
DJI bietet eine sensationelle Reichweite von 4 Kilometern (CE) und 7 Kilometern (FCC) der Steuerung und Videodaten an. Diese Reichweite ist für normale Fernsteuerungen nicht nötig. Mit dieser Übertragungstechnik sind Flüge auch außerhalb der Sichtweite des Piloten über FPV mit reiner Sicht nur zu dem Kamerabild inkl. der Navigation über tabfly möglich. Ebenso kann über WLAN (Schalter an der Drohne) über ein Tablet oder Smartphone in einem wesentlich geringeren Flugradius geflogen werden.

Normalerweise reichen Fernsteuerungen innerhalb des Sichtbereiches vollständig aus, jedoch funktionieren sie garantiert nicht mehr in 4-7 km Entfernung. Zumal stellt sich die Frage wie diese Datenmenge für die Videodaten in HD vom Kopter wieder zurück an den Boden geschickt werden. Hierzu sind in den technischen Daten keine Angaben gegeben mit welchen Ausgangsleistungen die Sender am Boden oder auch in der Luft bestückt sind.
Zum Betrieb in unserem Land gelten Regelungen, welche von der Bundesnetzagentur vorgegeben sind. Mit welcher Ausgangsleistung und auf welchem Kanalspektrum diese Datenübertragung vom Boden zur Drohne und von der Drohne zurück zum Boden erfolgen kann, zur eigenen Risikoabschätzung für das legale Nutzen der Drohne, kann weder im Handbuch noch auf der Internetseite von DJI erkannt werden. Hierzu ist dringend Aufklärungsbedarf erforderlich, oder auch eine Erklärung, dass dieses Gerät nach deutschem Recht, und insbesondere zu den Regelungen der Bundesnetzagentur genutzt werden kann/darf. Diese Erklärung hat der Unterzeichner in den eingereichten Unterlagen und im DJI Netz auf Anhieb nicht finden können.

Wie erkennbar, hat diese Technik mit dem gesteuerten Modellflug im Sichtbereich absolut nichts gemeinsam.
Es ist bekannt, dass der Multikopter eine Flugsteuerung (Kreisel und Gyro) braucht, damit die Stabilisierung des Fluggerätes über einen Soll-Ist Vergleich der gewünschten Fluglage zur tatsächlichen Lage vergleichen werden kann. Diese reinen Rechenprozesse lassen den Kopter erst stabil fliegen. Nur mit diesen Funktionen der Flugsteuerung kann außerhalb der Sichtweite ein Multikopter vom Piloten nicht mehr auf Sicht gesteuert werden und der Kopter würde abstürzen. Das ist uns als Modellpiloten klar.

Warum das jetzt hier geschrieben wird, steht im Zusammenhang, dass die Flugsteuerung für einen Kopterflug erforderlich ist aber erst mit der ergänzenden Flugsoftware wird ein Autopilot erschaffen. Damit wird der Kopter zur Drohne.
Der Begriff Drohne wird daher erst von meiner Seite genutzt, wenn die Flugsteuerung plus Software für den automatischen Flug, den Flug auch außerhalb der Sichtweite ermöglicht.
Flugsteuerung ohne Autopilotsoftware = Fliegen nur im Sichtbereich möglich = Modellflug
Flugsteuerung mit Autopilotsoftware = Fliegen im und außerhalb zum Sichtbereich möglich = Drohne
Daher ist
die DJI Mavic Pro nach dieser Herleitung eine "Drohne".
Mavic Pro ist seitens DJI selbst beschrieben, ein Fluggerät, bzw. eine fliegende Kamera. Das für diese Fluggeräte/Drohnen, wie für Modellflugzeuge eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden muss, ist uns als Modellpiloten selbstverständlich und darf nicht vergessen werden. Inwiefern dies aus den Unterlagen von DJI zu erkennen ist, konnte der Unterzeichner im direkten Wortlaut bei der ersten Durchsicht nicht erkennen. Ob diese Haftpflicht auch gilt, wenn etwas außerhalb der Sichtweite passiert, sollte man für sich mal von der Versicherung beantworten lassen.

Diese vom Unterzeichner aufgeworfenen Fragen und Gedanken dienen der Sensibilisierung für die persönliche Beurteilung vor Registrierung und Inbetriebnahme des Fluggerätes. Sobald man die Registrierung über das Internet mit der APP DJI GO ausführt, hat man diesen HAFTUNGSAUSSCHLUSS und die SICHERHEITSVORSCHRIFTEN in vollem Umfang akzeptiert, wie in Teil 2 ausgeführt.

Um hier für unsere Gemeinschaft eine Sicherheit zu der rasant wachsenden Technik zu bekommen, wird in Teil 4 ein Interview mit einem zu UAV/UAS sehr versierten sachverständigen Rechtsanwalt bereit stehen. Der RA wird gegebenenfalls die oben genannten Fragen für uns erhellen können. Das Interview ist zeitnah geplant und soll unserer Aufklärung zu den technischen Neuerungen und deren Anwendung und möglichen rechtlichen Folgen dienen, sodass wir mit dieser neuen Art der Fluggeräte/Drohnen verantwortungsvoll umgehen können.

Fazit

Die neuen und speziellen Funktionen, TABFLY, TRACKEN, GESTENSTEUERUNG, REICHWEITE RC und VIDEO, der Inhalt des Haftungsausschlusses und den Sicherheitsvorschriften von DJI im Hinblick des Datenschutzes und weiteren Gesichtspunkten, haben den Unterzeichner trotz voller Begeisterung für diese Technik auf engsten Raum, zur Prüfung vor Nutzung innehalten lassen. Diese Punkte werden von einem Rechtsanwalt im Interview näher beleuchtet und sollte DJI auf diese Fragen direkte Antworten haben, welche bereits DJI als E-Mail bereits vorliegen, dann werden die Antworten hier auf dieser Seite direkt veröffentlicht und in unseren Freitags News bekannt gegeben.

Das technische Wunderwerk der MAVIC PRO zeigt bereits im Teil 1 auf, wie man auf engstem Raum die Sensortechnik mit der Flugsteuerung so gut verbinden kann, dass eine "selfiedrone" zur vorwiegend privaten Nutzung ausgelegt, die Datenerfassung für Foto- und Videodaten mit sensationellen Foto- und Videodaten, bis hin zur Liveübertragung in Facebook (youtube) einfach und intuitiv als Gesamtpaket zur Nutzung bereitstellen kann. Unsere Gesellschaft im weltweiten Netz bringt es über die Daten schnell näher und über die Social Media Anbindung, kann jeder die Daten schnell bearbeiten und dann im weltweiten Netz einbinden.
Die redundante Technik zur Verwendung der Satellitennavigation (GPS, Amerika) und (GLONASS, Russland) gepaart mit den optical flow Kameras dem Ultraschall ermöglichen eine super präzise Flugdurchführung im Außenraum sowie auch ohne Satellitennavigation im Innenraum.

Das Flugverhalten wurde im Vorfeld zum Teil 3 innerhalb der Räumlichkeiten der Redaktion ausprobiert. Der Flug ist sensationell stabil und auch kleine Störungen im Fluge wirken sich auf das sehr schnelle Gimbal der Kamera nicht aus, sodass ein perfektes ruhiges Kamerabild aufgenommen wird. Die Abstände zum Grund und nach vorne werden erkannt und entsprechend wird reagiert, sensationell.

Die Flugerprobung erfolgt mit einer allgemeinen Aufstiegsgenehmigung zum gewerblichen Zweck des Landes Brandenburg in den nächsten Wochen. Der Antrag muss noch gestellt werden, dann geht es bei geeignetem Wetter raus, wir sind schon auf die Aufnahmen und das Ergebnis sehr gespannt.

Der erste rein technische Eindruck zur DJI Mavic Pro ist umwerfend. Ein Wunderding.


Autor:
Stephan Eich

Features

  • Der DJI Mavic Pro kann auf die Größe einer Wasserflasche zusammengefaltet werden und ist damit klein genug, um überallhin mitgenommen zu werden.
  • Das neue OcuSync Übertragungssystem verfügt über bis zu 7 km Übertragungsreichweite.
  • Fliegt mehr als 60 km/h schnell für bis zu 27 Minuten.
  • 4K Videoqualität und volle Stabilisierung sorgen für smoothe Aufnahmen.
  • ActiveTrack, TapFly und weitere Smart Features lassen Dich problemlos professionelle Videos erstellen.
  • Hindernisvermeidung in Kombination mit einer Vielfalt an Sensoren erhöhen die Sicherheit und Zuverlässigkeit signifikant.
  • Vision Positioning zusammen mit GPS und GLONASS gewährleisten präzise Positionierung im Freien und in Gebäuden.
  • Fliege mit Deinem Smartphone mit Wi-Fi, für noch einfacheres Fliegen.

Quelle: dji.com

Videoinhalt / Playlist

  • Testbericht Teil 1 (German)
    Ausführliche Vorstellung mit "Out of the box" und rechtliche Fragen rund um den Datenschutz und Anwendungsmöglichkeiten des Mavic Pro von DJI.

  • Testbericht Teil 2 (German)
    Einführung der "DJI GO" App mit Vorstellung aller wichtigen Menüführungen und Anwendungsmöglichkeiten des Mavic Pro by DJI.

  • Testbericht Teil 3 (German)
    Video Interview mit dem Rechtsanwalt Dr. Ulrich Dieckert aus Berlin zur Mavic Pro von DJI und das Thema Drohne und Recht. Was darf ich? Was darf ich nicht?

  • Testbericht Teil 4 (German)
    Indoor Flugbericht zur Mavic Pro von DJI ohne GPS und GLONASS nur mit Optical Flow Sensoren, Ultraschall und Abstandsmessung. Aus einer Halle in Berlin.

Details

Testbericht
Mavic Pro von DJI

Ort
Berlin, Deutschland

Zeitraum
03.11.2016

Videos
142 min. in Full-HD

Fotos
38 Bilder

Bericht
Stephan Eich

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